Ubisoft verhandelt freiwillige Abgänge an drei deutschen Standorten

Ubisoft verhandelt mit dem Betriebsrat über ein freiwilliges Abgangsprogramm für Düsseldorf, Berlin und Mainz. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber Game File in dessen Originalbericht über die geplanten Personalmaßnahmen. Die dort genannte Größenordnung von etwa 100 Beschäftigten bestätigte Ubisoft nicht.

Der Bericht vom 14. Oktober beruft sich für diese Zahl auf eigene Quellen. Mehr als die Hälfte der Abgänge werde demnach in Düsseldorf erwartet. Freiwillige Angebote sollen den geplanten Umbau ermöglichen und Entlassungen möglichst vermeiden. Ein bereits abgeschlossener Stellenabbau ist damit nicht gemeldet.

Bedingungen werden noch verhandelt

Auch eine intern diskutierte Abfindungsformel ist laut Game File noch kein verbindliches Angebot. Ubisoft erklärte, es gebe keine endgültige Vereinbarung mit den Arbeitnehmervertretern. Konkrete Auszahlungen oder Zusagen für einzelne Beschäftigte lassen sich daraus nicht ableiten.

Der Ubisoft-Standort Düsseldorf stand Anfang des Jahres auch bei einem Besuch aus dem Bundesforschungsministerium im Fokus. Die neue Meldung betrifft die Organisation der drei deutschen Teams, nicht die bestätigte Einstellung eines bestimmten Spiels.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein