Ubisoft-Startup-Programm startet dritte Runde mit KI und Blockchain

Ubisoft hat am 11. Oktober 2018 die zweite Runde seines Startup-Programms abgeschlossen und die dritte Saison angekündigt. Im Mittelpunkt stehen künftig künstliche Intelligenz und Blockchain, wie Ubisoft News berichtet.

Das Programm arbeitet mit jungen Technologieunternehmen zusammen, die für die Spiele- und Unterhaltungsbranche relevant sind. Ubisoft nutzt dafür unter anderem die Station F in Paris und stellt den teilnehmenden Teams Beratung sowie Kontakte zu den eigenen Entwicklungs- und Geschäftsbereichen bereit.

Station F verbindet Spiele und Start-ups

In der zweiten Saison beschäftigte sich Ubisoft mit Mixed Reality und Blockchain. PandaGuide entwickelte ein System aus Audio und haptischem Feedback für blinde und sehbehinderte Menschen. Ubisoft erarbeitete dazu spielbare Konzepte und Prototypen, um Erfahrungen mit Barrierefreiheit und Bedienoberflächen zu sammeln.

Das Start-up Mimesys arbeitete an Holoportation, bei der Nutzer als dreidimensionale Hologramme erfasst und in VR- oder AR-Umgebungen eingesetzt werden. Mit iExec und Azarus kamen außerdem Blockchain-Projekte hinzu. Den Begriff Ubisoft verbindet dabei ein älterer Beitrag mit der Entwicklung und dem Betrieb eigener Spielestudios.

KI und Blockchain im Fokus der dritten Saison

Für die dritte Runde suchte das Programm Start-ups aus den Bereichen künstliche Intelligenz und Blockchain. Die Technologien sollten nicht nur als eigenständige Produkte betrachtet werden, sondern auch auf mögliche Anwendungen in Spielen, bei der Interaktion und in der Produktion geprüft werden.

Ubisoft beschrieb die Zusammenarbeit als gegenseitigen Austausch. Die Start-ups erhalten Zugang zu Erfahrung und Infrastruktur des Publishers, während Ubisoft neue technische Ansätze früh mit externen Teams testen kann. Die sechsmonatigen Programmphasen sind damit auf konkrete Prototypen und geschäftliche Anwendungsfälle ausgerichtet.

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