Ubisoft: Guillemot über politische Themen und kreative Freiheit

Yves Guillemot hat in einem Interview mit James Batchelor von GamesIndustry.biz den Umgang mit politischen Themen in Ubisoft-Spielen erläutert. Der am 3. September 2019 veröffentlichte Bericht beschreibt den Konflikt zwischen gesellschaftlichen Fragen und dem Anspruch, unterhaltsame Spiele zu entwickeln.

Der damalige Chef von Ubisoft erklärte, Spiele sollten unterschiedliche Meinungen zeigen und eigene Urteile ermöglichen. Zugleich räumte er ein, dass sich nicht sämtliche Perspektiven darstellen ließen. Glaubwürdigkeit, Spaß und Interesse müssten zusammenpassen.

Kreativteams und unterschiedliche Sichtweisen

Guillemot zufolge erhalten die Kernteams möglichst viel kreative Freiheit. Beschäftigte, die eine Projektvision nicht mittragen, könnten auf andere Spiele wechseln. Das ist die Darstellung des Unternehmenschefs, kein unabhängiger Nachweis der Arbeitsbedingungen.

Batchelor kritisiert im Originalbericht, dass Spiele wie Ghost Recon Wildlands reale Konflikte aufgreifen, aber überwiegend aus einer einzelnen Perspektive erzählen. Damit steht Guillemots Anspruch auf mehrere Sichtweisen neben der kritischen Bewertung des Interviewers.

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