Twitch hat am 22. Mai 2024 ein Paket neuer Sicherheits- und Filterfunktionen angekündigt, mit denen Zuschauer mehr Kontrolle über die angezeigten Inhalte bekommen sollen. Im Zentrum stehen die Content Classification Labels (CCLs), über die sich Streams mit sensiblen Inhalten kennzeichnen lassen.
Nutzer können künftig festlegen, dass Kanäle mit bestimmten CCLs, etwa Spiele ab 18 oder sexuell aufgeladene Inhalte, gar nicht erst in ihrem Feed erscheinen. Entsprechend markierte Streams tauchen zudem nicht mehr auf der Startseite auf. Für Konten unter 18 Jahren blendet die Plattform sexuelle sowie Glücksspiel-Inhalte grundsätzlich aus.
Hinzu kommt eine Option, Vorschaubilder mit sexuellem Bezug automatisch unscharf darzustellen. Twitch verschärft außerdem die Durchsetzung der Regeln und bezieht dabei die Kleidung der Streamer sowie externe Links stärker ein. Werbetreibende sollen davon profitieren, weil ihre Anzeigen nicht neben unpassenden Inhalten laufen.
Damit reagiert die Amazon-Tochter auf die anhaltende Debatte über Moderation und Sichtbarkeit sensibler Formate. Welche Rolle die Plattform im Alltag der Spielerinnen und Spieler spielt, zeigt die jüngste Twitch-Bilanz, in der Gaming-Inhalte weiterhin den Ton angeben.
Die Angaben basieren auf der offiziellen Quelle.
