Supermassive Games: Technikexperimente und eigene Marken nach zehn Jahren

Supermassive Games will seine Erfahrung mit neuer Hardware stärker mit eigenen Erzählformaten verbinden. Im Originalinterview mit GamesIndustry.biz zum zehnjährigen Bestehen erläutert Pete Samuels diese Strategie. Die Dark Pictures Anthology beschäftigt damals den Großteil des rund 170-köpfigen Studios.

Die ersten Projekte entstanden für PlayStation Move. Später folgten Wonderbook, PlayStation VR und PlayLink. Samuels beschreibt frühe Technikexperimente auch als Geschäftsentscheidung, solange sie die Existenz des Studios nicht gefährden.

Kürzere Geschichten statt unverändertem Erfolgsrezept

Aus einer detaillierten Auswertung positiver und negativer Reaktionen auf Until Dawn entstand der Ansatz kürzerer Horrorgeschichten. Die Anthologie sollte mehrere eigenständige Geschichten ermöglichen. Die Zusammenarbeit mit Bandai Namco brachte Supermassive zugleich erstmals zur Xbox-Entwicklung.

Samuels will kein bedeutender Publisher werden. Für ein Studio dieser Größe seien passende Vertriebspartner notwendig. Die Aussagen beschreiben die Planung von 2018, keine späteren Verkaufszahlen oder heutigen Beschäftigtenzahlen.

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