YoYo-Games-Community-Manager Ross Manthorp hat am 3. September 2019 Erfahrungen von GameMaker-Entwicklern mit Steam-Wunschlisten veröffentlicht. In seinem Beitrag für GamesIndustry.biz nennen die Befragten Sichtbarkeit und eine früh verfügbare Store-Seite als wichtige Voraussetzungen für Vormerkungen.
Seth Coster von Butterscotch Shenanigans warnt vor Verkaufsprognosen für einzelne Spiele: Ein statistischer Zusammenhang zwischen Wunschlisten und Verkäufen erlaubt nach seiner Einschätzung keine verlässliche Vorhersage für einen konkreten Titel. Die Aussagen sind Entwickler-Erfahrungen, keine repräsentative Marktstudie.
Rabatte können Wunschlisten vergrößern oder verkleinern
David Galindo von Vertigo Gaming berichtet von Wachstum während großer Rabattaktionen. Tom Grochowiak von Moacube beobachtet dagegen Rückgänge, weil Vormerkungen zu Käufen werden. Miguel Sternberg von Spooky Squid Games beschreibt zusätzliche Einträge durch neue Aufmerksamkeit. Ein sinkender Bestand bedeutet daher nicht automatisch weniger Nachfrage.
Der Bericht beschreibt den Plattformstand von 2019. Bereits 2018 hatte Steam die Sichtbarkeit öffentlicher Profil- und Wunschlisten-Daten eingeschränkt. Diese Profildaten sind von den Wunschlisten-Auswertungen für den eigenen Titel zu unterscheiden.

