BitPay meldete am 27. April 2016, dass Valve Bitcoinzahlungen für die Steam-Plattform weltweit einführt. Die Abwicklung sollte über BitPay erfolgen, während Kunden ihr Steam-Guthaben mit einer Bitcoin-Wallet aufladen konnten.
Als Grund nannte BitPay die internationale Reichweite von Steam und den Zugang zu Märkten, in denen Kreditkarten weniger verbreitet sind. Das Unternehmen verwies dabei auf Länder wie Indien, China und Brasilien. Die Zahlung sollte per Wallet-Scan erfolgen, ohne dass Steam selbst die sensiblen Zahlungsdaten einer Karte verarbeiten musste.
Bitcoin als zusätzliche Zahlungsroute für Steam
BitPay beschrieb Steam 2016 mit mehr als 89 Millionen Spielern, einer Präsenz in 237 Ländern und über 9.000 Spielen. Die Plattform war damit ein großer Anwendungsfall für einen Zahlungsdienst, der grenzüberschreitende Transaktionen und die Umrechnung in US-Dollar verbinden wollte.
Für Valve war Bitcoin zunächst eine zusätzliche Zahlungsoption im digitalen Spielehandel. Ein älterer Beitrag behandelte bereits eine Sicherheitslücke bei der Steam-Passwortwiederherstellung. Die spätere Entwicklung zeigte, dass die Bitcoin-Zahlungen nicht dauerhaft Bestandteil des Steam-Angebots blieben.
