Starlink: Battle for Atlas verlangt Parität zwischen Switch, Xbox One und PS4

Die Switch-Version von Starlink: Battle for Atlas war laut einem Bericht von GamesIndustry.biz trotz der größeren Installationsbasis von Xbox One und PlayStation 4 die meistverkaufte Fassung. Für die technische Umsetzung arbeitete Ubisoft Toronto mit dem Co-Development-Studio Virtuos zusammen.

Ubisoft hatte Starlink am 16. Oktober 2018 für Nintendo Switch, Xbox One und PlayStation 4 veröffentlicht. Die offizielle Produktvorstellung beschreibt Fox McCloud und das Arwing-Schiff als exklusive Inhalte der Switch-Version. Die Portierung musste deshalb neben der Technik auch die zusätzliche Star-Fox-Integration berücksichtigen.

Rendering und Multithreading für die Switch

Virtuos nannte als zentrale Arbeitsfelder Rendering-Optimierungen und Multithreading. Das Ziel bestand darin, die visuelle Darstellung der leistungsstärkeren Konsolen auf der Switch möglichst weitgehend zu erhalten. Die Entwickler mussten dafür die Unterschiede bei Prozessor, Grafikleistung und Speicherzugriff berücksichtigen.

Die Handheld-Nutzung eröffnete zugleich eigene Spielräume. Einige Nachbearbeitungseffekte, die auf Xbox One und PlayStation 4 zur Darstellung beitrugen, waren im mobilen Modus weniger wichtig, weil die kleinere Anzeige Unterschiede bei der Bildtreue weniger stark sichtbar machte. Die Portierung bestand damit nicht nur aus einer Reduzierung von Auflösung oder Details, sondern aus einer Anpassung der Rendering-Pipeline an verschiedene Nutzungssituationen.

Die technische Arbeit folgte auf den bereits angekündigten Starlink-Auftritt von Ubisoft und zeigt, wie ein Multiplattform-Projekt auf eine zusätzliche Hardwaregeneration zugeschnitten wurde. Die offizielle Ubisoft-Dokumentation zur Switch-Version nennt außerdem die anpassbaren Schiffe, Waffen und Piloten als zentrale Bestandteile des Spiels.

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