Das c’t-Labor berichtete im Dezember 2016 über einen Dauertest mit zwölf SSD-Modellen, die seit Ende Juni mit Schreiblast belastet wurden. Im Originalbericht von Volker Zota vom 26. Dezember lagen die geschriebenen Datenmengen bei allen Laufwerken deutlich über den Herstellerangaben. Das ist ein berichtetes Laborergebnis, kein eigener Test der Redaktion.
Die Angabe TBW, Terabytes Written, beziffert eine Schreibmenge. Der Bericht erläutert Wear Leveling: Der Controller verteilt Schreibvorgänge auf die Speicherzellen. Die erreichten Mengen unterschieden sich nach Modell und Speichertechnik; behandelt werden MLC- und TLC-Flash.
Schreibausdauer ist kein Geschwindigkeitsvergleich
Die Aussage zur Ausdauer beantwortet nicht, wie schnell ein Laufwerk ein Spiel lädt oder Build-Artefakte schreibt. Solche Aufgaben betreffen andere Messgrößen. Ein hoher Wert in diesem Dauertest ist auch keine Garantie für die Lebensdauer eines einzelnen später eingesetzten Geräts.
Die Vorstellung von Crucial BX100 und MX200 behandelte SATA-SSDs mit unterschiedlichen Funktionen und Übertragungsraten. Beide Baureihen nutzten dieselbe Schnittstellenfamilie. Der Dauertest ergänzt das Thema Laufwerksauswahl um die Schreibausdauer, nicht um eine Rangliste der Geschwindigkeit.
Stand Dezember 2016, nicht das spätere Endergebnis
Die heute abrufbare Originalseite enthält zusätzlich einen ausdrücklich auf den 24. Juni 2017 datierten Abschlussverweis. Dessen Endergebnis wird hier nicht in den Dezember zurückübertragen. Aus der Dezembermeldung folgt insbesondere nicht, dass damals schon sämtliche zwölf Laufwerke ausgefallen waren.
Archivhinweis: Das Beitragsbild ist eine symbolische Illustration zu Flash-Speicher und SSDs. Es zeigt weder die getesteten Modelle noch den Versuchsaufbau. Der Artikel dokumentiert die damalige Berichterstattung und ist keine aktuelle Kaufempfehlung.

