Square-Enix-Präsident Yosuke Matsuda hat in einem offenen Brief zum Jahreswechsel 2021/2022 Einblicke in die Zukunftspläne des Unternehmens gegeben, darunter Überlegungen zu NFTs, Metaverse und Blockchain-Spielen. Matsuda geht davon aus, dass sich das Metaverse im Verlauf des Jahres 2022 von einem abstrakten Konzept zu einer kommerziellen Geschäftsphase mit konkreten Produkten und Dienstleistungen entwickeln werde.
Auch NFTs schließt der Manager als künftiges Geschäftsfeld nicht aus. Er beobachte zwar überhitzten, spekulativen Handel mit NFT-basierten digitalen Gütern unabhängig vom tatsächlichen Wert der Inhalte, erwarte aber mit wachsender Verbreitung eine Anpassung hin zu realistischeren Bewertungen, ähnlich wie beim Handel mit physischen Gütern.
Blockchain-Spiele als Wachstumsfeld
Zu Blockchain-Spielen äußerte sich Matsuda besonders zuversichtlich. Das auf Token-Systemen basierende Modell berge Potenzial für selbsttragendes Spielwachstum und größere Vielfalt bei Spielmechaniken und Spielermotivation. Das „Play to Earn“-Konzept nannte er als Paradebeispiel für diese Entwicklung. Square Enix hatte bereits zuvor öffentlich Interesse an Blockchain-Technologien im eigenen Portfolio signalisiert.
