Digital Foundry hat am 5. Mai 2019 einen Videovergleich von Splinter Cell Conviction auf Xbox 360, Xbox One S und Xbox One X veröffentlicht. John und Rich untersuchen darin die Xbox-One-X-Enhanced-Fassung und beziehen auch die reguläre Xbox One S ein.
Microsoft hatte am 16. April die Xbox-One-X-Verbesserungen für Conviction, Blacklist und Double Agent angekündigt. Nach der damaligen Erklärung nutzen Xbox-One-X-Enhanced-Spiele der Xbox-360-Generation die neunfache ursprüngliche Pixelzahl. Die Änderungen erfolgen über den Emulator mit vorhandenen Assets, ohne den Spielcode anzupassen.
Neunfache Pixelzahl bedeutet nicht automatisch natives 4K
Die Pixelzahl hängt von Breite und Höhe des gerenderten Bildes ab. Werden beide Dimensionen verdreifacht, ergibt sich die neunfache Fläche. Ob das Ergebnis 3.840 mal 2.160 Pixel erreicht, hängt deshalb von der Ausgangsauflösung ab. Das Enhanced-Label allein ersetzt keine Messung der konkreten Renderauflösung.
Ebenso sind Auflösung und Bildrate getrennte Größen. Eine höhere Pixelzahl belegt weder eine Verdopplung der Bildrate noch gleichmäßige Framezeiten. Für einen Konsolenvergleich sind deshalb Bildschärfe, Bildratenverlauf und die zeitliche Verteilung der Bilder jeweils gesondert zu betrachten. Die Redaktion veröffentlicht hier keine eigenen Benchmarkwerte.
Bereits 2018 waren Blacklist und Double Agent für die Xbox-One-Abwärtskompatibilität freigeschaltet worden. Die späteren Enhanced-Anpassungen sind davon zu unterscheiden: Abwärtskompatibilität ermöglicht zunächst die Ausführung eines älteren Spiels, die X-Optimierung betrifft dessen Darstellung auf der leistungsfähigeren Konsole.
Archivhinweis: Beschrieben wird die Konsolenanalyse vom Mai 2019, nicht ein neues Update. Das Beitragsbild ist ein offizielles PC-Bild von Ubisoft aus dem Steam-Auftritt des Spiels und kein Vergleichsbild der Xbox-Fassungen.

