SLX Tool Suite 2016.1 unterstützt Windows, ARM und Epiphany

Silexica hat am 22. Januar 2016 die Version 2016.1 der SLX Tool Suite freigegeben. Die Mitteilung des Herstellers nennt Windows-Unterstützung für die komplette Suite sowie zusätzliche Zielplattformen auf Basis von ARM und Epiphany.

Die Werkzeugsammlung richtet sich an Teams, die Software für heterogene Multicore-Systeme analysieren, auf Prozessoren verteilen und anschließend als nativen Code erzeugen. Silexica beschreibt die Suite als Kombination aus Parallelizer, Mapper, Generator und Explorer. Die Produktübersicht führt unter anderem automatische Codeanalyse, Verteilung auf mehrere Kerne und die Ausgabe von C-Code auf.

Analyse und Codeerzeugung für viele Kerne

Der SLX Parallelizer untersucht bestehenden C-Code auf mögliche Parallelität. Der Mapper ordnet Softwarebestandteile den verfügbaren Rechenkernen zu, während der Generator den daraus abgeleiteten Code für die jeweilige Zielplattform erzeugt. Für die Funktionsprüfung nennt Silexica Standards wie Pthreads, SystemC und MPI.

Die Windows-Version senkt die Hürde für Entwicklungsumgebungen, die bisher auf andere Plattformen angewiesen waren. Für Teams mit ARM- oder Epiphany-Hardware kommt eine weitere Zielplattform hinzu. Damit adressiert die 2016.1-Version vor allem Build- und Optimierungsarbeit an eingebetteten Multicore-Systemen. Ein verwandter Blick auf die Werkzeugseite von Entwicklungsprojekten findet sich im älteren Beitrag zur Entwicklungsumgebung.

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