Slack verlängert Büroschließungen bis September 2020 und garantiert volle Lohnfortzahlung

Der Kollaborationsdienst Slack reagiert auf die weltweite Pandemie und verlängert die Schließung seiner Bürostandorte bis mindestens zum 1. September 2020. Ursprünglich plante das Unternehmen eine stufenweise Rückkehr an die Arbeitsplätze ab Anfang Juni 2020. Wie das Management in einem offiziellen Statusbericht zu den Bürostandorten mitteilte, soll der verlängerte Zeitraum den Beschäftigten Planungssicherheit bieten und das Infektionsrisiko minimieren.

Entlastung des öffentlichen Raums und Planbarkeit

Slack-Manager Robby Kwok betonte in der Mitteilung, dass die Fortsetzung der Heimarbeit nicht nur den Schutz der eigenen Belegschaft stärke, sondern auch den öffentlichen Raum und den Nahverkehr entlaste. Auf diese Weise könnten Menschen, deren Berufsfelder zwingend eine physische Präsenz erfordern, sicherer an ihre Arbeitsstätten zurückkehren.

Volle Gehaltszahlung auch ohne Einsatzmöglichkeit im Homeoffice

Ein zentraler Punkt der Regelung betrifft Beschäftigte, deren Tätigkeiten sich nicht in das Homeoffice verlagern lassen. Dies betrifft unter anderem Service-, Empfangs- und Facility-Teams an den Standorten. Slack sicherte zu, sämtlichen Mitarbeitenden unabhängig von ihrer Einsatzmöglichkeit von zu Hause aus die vollständige Lohnfortzahlung ohne Kürzungen zu garantieren.

Infrastruktur und steigende Nutzerzahlen

Durch den weltweiten Anstieg von Telearbeit und virtuellen Arbeitsgruppen verzeichnete die Kommunikationsplattform im Frühjahr 2020 einen massiven Zuwachs an aktiven Nutzern und übertragenen Nachrichten. Das Unternehmen aktivierte frühzeitig technische Kontinuitätspläne, um die Serverinfrastruktur gegen Lastspitzen abzusichern und einen unterbrechungsfreien Betrieb der Kollaborationsdienste sicherzustellen.

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