Sega zieht sich vollständig aus dem japanischen Spielhallenbetrieb zurück

Sega hat den Rückzug aus dem japanischen Spielhallenbetrieb abgeschlossen. GENDA meldete am 28. Januar 2022, die verbleibenden 14,9 Prozent an GENDA SEGA Entertainment übernommen zu haben. Damit hält GENDA nun sämtliche Anteile an der Betreibergesellschaft.

Aus Sega Entertainment wird GENDA GiGO

Mit dem Abschluss änderte das Unternehmen seinen Namen in GENDA GiGO Entertainment. Die bisher unter dem Namen Sega betriebenen Spielhallen werden schrittweise auf die Marke GiGO umgestellt. Die Entwicklung und Herstellung von Arcade-Automaten bleibt vom Verkauf getrennt und wird bei Sega fortgeführt.

GENDA hatte 2020 bereits 85,1 Prozent der Anteile übernommen. Der vollständige Ausstieg beendet damit die direkte Rolle von Sega als Betreiber japanischer Spielhallen, während der Konzern weiterhin Spiele, Arcade-Hardware und Unterhaltungsinhalte entwickelt.

Arcade-Geschäft bleibt als Entwicklerbereich bestehen

Die Trennung von Betrieb und Entwicklung folgt der bereits eingeleiteten Neuordnung des Sega-Sammy-Konzerns. Für Besucher ändern sich vor allem die Namen der Standorte. Die bekannten Spielhallen in Tokio und anderen japanischen Städten werden unter GiGO weitergeführt.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein