Facepunch will S&box gegen Ende 2026 auf Free-to-play umstellen. Im Entwicklerbericht vom 13. Oktober kritisiert Garry Newman die bisherige Auffindbarkeit guter Community-Spiele und die geringe Spielerbindung. Ein festes Umstellungsdatum nennt er nicht.
Der Playfund wechselt deshalb zu einem Zulassungsverfahren. Statt einer offenen Anmeldung müssen Projekte angenommen werden. Das vorherige System habe falsche Anreize gesetzt und Manipulation durch Bots belohnt. Mehrere Spiele und Karten wurden bereits ausgeschlossen.
S&box verlagert Karten in den Steam Workshop
Karten werden beim Veröffentlichen nun zusätzlich in den Steam Workshop hochgeladen. Später soll dieser auch die bisherige Suche ersetzen. Bestehende Karten müssen erneut veröffentlicht werden, damit sie nach dem vollständigen Wechsel auffindbar bleiben.
Bisherige Käufer sollen exklusive Steam-Inventargegenstände erhalten, mit zusätzlichem Umfang bei einem Kaufpreis von 20 statt 10 US-Dollar. Parallel erhält die Plattform ein gemeinsames Performance-Fenster für Spiel und Editor sowie eine interaktive GPU-Zeitleiste. Die Änderungen verbinden damit Geschäftsmodell, Inhaltsauswahl und Entwicklungswerkzeuge, statt lediglich neue Spielinhalte anzukündigen.

