Samsung hat am 31. März 2015 neue Varianten der 850 EVO vorgestellt. Die M.2- und mSATA-Modelle bringen Samsungs 3-bit-V-NAND in besonders kompakte SSD-Gehäuse und starteten in 53 Ländern.
Die neue Baureihe ergänzt die im Dezember 2014 eingeführte 850 EVO. Samsung nennt die M.2- und mSATA-Laufwerke als Lösung für Desktop-PCs und besonders dünne Notebooks. Im Vergleich zu einem klassischen 2,5-Zoll-Laufwerk sind die Module deutlich leichter und benötigen weniger Platz im Gehäuse.
Sieben Modelle für M.2 und mSATA
Für mSATA waren Modelle mit 120, 250, 500 Gigabyte und 1 Terabyte vorgesehen. Die M.2-Reihe startete mit 120, 250 und 500 Gigabyte. Beide Formate nutzen Samsungs 3D-V-NAND-Technik und zielen auf Systeme, in denen eine herkömmliche 2,5-Zoll-SSD zu viel Platz beansprucht.
Die neuen Bauformen ergänzten Samsungs bestehendes SSD-Portfolio, das bereits zuvor in Leistungsvergleichen für PC-Speicher vertreten war. Einen technischen Bezug zur damaligen Entwicklungshardware liefert auch die zeitgleich gemeldete 3D-NAND-Ankündigung von Intel und Micron.
Kompakter Speicher für Entwicklungsrechner
M.2- und mSATA-Laufwerke waren vor allem für schlanke Notebooks und kompakte Desktop-Systeme interessant. Für Entwickler und technisch versierte Spieler bedeutete das mehr Spielraum bei kleinen Arbeits- und Testrechnern. Die 850 EVO war dabei als schneller Massenspeicher für Betriebssystem, Werkzeuge und Spieldaten gedacht, nicht als spezielles Xbox-Zubehör.
Die Entwicklung knüpfte an Samsungs frühere 850-EVO-Modelle an und erweiterte deren Formfaktor-Auswahl. Samsung positionierte die neuen Varianten zum Start als sofort verfügbare Produkte für den internationalen Markt.
