Die Samsung Portable SSD X5 im Praxistest erreichte mit ihrer Thunderbolt-3-Schnittstelle eine sequenzielle Leserate von bis zu 2,8 GByte/s und eine Schreibrate von bis zu 2,3 GByte/s. Der Test erschien am 28. August 2018 und grenzt die Messwerte zugleich von den deutlich langsameren USB-3.1-Verbindungen ab.
Für die hohen Transferraten benötigt die X5 einen Rechner mit passender Thunderbolt-3-Anbindung und vier PCIe-Lanes. An einem Notebook mit begrenzter Anbindung lag die Leserate laut Test bei rund 1.500 MByte/s. Beim Kopieren großer Dateien wurden dennoch etwas mehr als 800 MByte/s erreicht.
Vorteile bei großen Produktionsdateien
Im Inneren arbeitet eine M.2-2280-SSD mit Samsungs V-NAND der vierten Generation und einem Phoenix-Controller. Die X5 misst 119 mal 62 mal 20 Millimeter und wiegt rund 150 Gramm. Für Spieleentwicklung, Videoproduktion und Qualitätssicherung ist sie damit vor allem als schneller Transport für große Projekt- und Build-Dateien interessant.
Der Test stellte die X5 der älteren Portable SSD T5 gegenüber. Die T5 nutzt USB 3.1 Gen 2 und bleibt bei der Übertragung großer Dateien deutlich zurück. Die neue X5 schöpft ihre Leistung nur an geeigneten Arbeitsplätzen aus, bietet dann aber deutlich mehr Reserven für mobile Produktionsumgebungen.

