Samsung hat am 31. Mai 2016 den Beginn der Serienfertigung seiner PM971-NVMe angekündigt. Die SSD richtet sich an Hersteller kompakter PCs und besonders flacher Notebooks. Statt einzelner Komponenten auf einem länglichen SSD-Modul vereint sie Flash-Speicher, DRAM und Controller in einem BGA-Gehäuse.
512 GB auf 20 mal 16 Millimetern
Das Gehäuse misst 20 × 16 × 1,5 Millimeter und wiegt laut Samsung rund ein Gramm. Im 512-GB-Modell stecken 16 V-NAND-Chips mit jeweils 256 Gigabit und 48 Speicherlagen, ein LPDDR4-Chip sowie der SSD-Controller. Zur Baureihe gehören außerdem Varianten mit 128 und 256 GB.
Leistungsangaben mit TurboWrite
Samsung nennt bis zu 1.500 MB/s beim sequenziellen Lesen und 900 MB/s beim Schreiben mit TurboWrite. Dabei dient ein Teil des Speichers vorübergehend als Schreibpuffer. Es handelt sich um Herstellerangaben, nicht um Messungen der Redaktion. Aus solchen Spitzenwerten lässt sich keine konstante Schreibrate bei langen Transfers ableiten.
Die PCIe-Anbindung mit NVMe unterscheidet die PM971 von SATA-SSDs. Für mobile Entwicklungs- und Content-Arbeitsplätze ist vor allem der geringe Platzbedarf relevant: Der Speicher wird als BGA-Bauteil auf der Platine verbaut und ist kein steckbares Nachrüstlaufwerk. Die Entscheidung für diese Bauform liegt beim Gerätehersteller, nicht beim späteren Nutzer.

