MediaVerse Labs hat RUDIS: Blood for Freedom nach eigenen Angaben von Unity auf die Unreal Engine 5 umgestellt und neu aufgebaut. Das Londoner Studio beschreibt den Wechsel in seiner Pressemitteilung vom 30. Oktober 2026. Einen genauen Wechselzeitpunkt, die verwendete Unterversion und die Kosten des Umbaus nennt es nicht.
Der aktuelle Entwicklungsstand enthält laut Studio Einzelduelle gegen eine eigens entwickelte Gegner-KI, sechs Gladiatoren und Controller-Unterstützung. Treffer sollen dort registriert werden, wo die Waffen tatsächlich auf den Körper treffen. Verwundungen und Blutverlust beeinflussen demnach den weiteren Kampf. Die offizielle Projektseite beschreibt das physikbasierte Kampfsystem und zeigt Material aus der Entwicklung. Eine eigene Prüfung der Simulation liegt dieser Meldung nicht zugrunde.
Kampagne soll weitere Produktionsarbeiten finanzieren
Für die angekündigte Kickstarter-Kampagne nennt die Pressemitteilung ein Alles-oder-nichts-Ziel von 300 britischen Pfund. Das ist das genannte Kampagnenziel, nicht ein beziffertes Gesamtbudget des Spiels. Die Aktion soll am 18. November 2026 um 18:51 Uhr GMT enden, entsprechend 19:51 Uhr MEZ. Ein aktueller Finanzierungsstand wird hier nicht angegeben.
Die zusätzlichen Mittel sind unter anderem für weitere Figuren, eine Handlungskampagne, Tonaufnahmen, Lokalisierung, Tests und einen lokalen Zweispielermodus vorgesehen. Diese Arbeiten unterscheidet das Studio vom bereits vorhandenen Entwicklungsstand. Geplant sind PC-Fassungen für Steam und den Epic Games Store; ein verbindlicher Veröffentlichungstermin wird in der Mitteilung nicht genannt.

