Rockstar Games hat am 10. September Regeln für Mods und deren Vermarktung veröffentlicht. Bezahlte Angebote beschränkt das Unternehmen auf seine lizenzierte Creator Platform und genehmigte Vertriebswege. Außerhalb dieser Möglichkeiten müssen Mods nicht kommerziell bleiben.
Untersagt sind unter anderem Erweiterungen oder Änderungen offizieller Geschichten und Figuren sowie das Zusammenführen von Inhalten verschiedener Rockstar-Spiele. Multiplayer-Modding benötigt die offizielle Creator Platform oder eine direkte Lizenz. Auch Portierungen auf Plattformen, für die Rockstar das jeweilige Spiel nicht veröffentlicht hat, schließen die Vorgaben aus.
Grenzen für Sprachaufnahmen und Geschäftsmodelle
Die Richtlinien verbieten das Verändern oder Wiederverwenden von Sprachaufnahmen aus Rockstar-Spielen. Stimmen und Abbilder realer Personen dürfen ohne schriftliche Erlaubnis ebenfalls nicht genutzt werden. Bei der Monetarisierung untersagt Rockstar Echtgeld-Glücksspiel, bezahlte Lootboxen und Gacha-Mechaniken, den Verkauf virtueller Währungen sowie Kryptoangebote. Mods als Werbung oder gesponserte Inhalte sind ebenfalls ausgeschlossen.
Mit dem Cfx Marketplace für FiveM und RedM betreibt Rockstar bereits einen Marktplatz für Inhalte wie Karten und Skripte. Die neuen Richtlinien sind selbst keine Lizenz; maßgeblich bleiben die Nutzungsbedingungen und das Creator Platform License Agreement.
Grand Theft Auto VI wird in dem Dokument nicht ausdrücklich genannt. Eine Ankündigung konkreter Mod-Werkzeuge oder einer Mod-Unterstützung für das kommende Spiel lässt sich daraus nicht ableiten.

