Ubisoft hat am 18. September 2019 technische und rechtliche Maßnahmen gegen DDoS-Angriffe auf Rainbow Six Siege angekündigt. Nach einem Anstieg der Angriffe waren Sperrwellen für PC- und Konsolenspieler vorgesehen.
Ein Match statt drei pro Server
Pro Server liefen laut Ubisoft drei Matches. Künftig sollte dort nur eines stattfinden, damit ein Angriff weniger Partien gleichzeitig unterbricht. Zudem sollten steigende Strafen für vorzeitiges Verlassen deaktiviert werden, um reguläre Spieler nach einem Angriff nicht zusätzlich zu belasten.
Ubisoft plante Änderungen an Paketannahme und Netzwerküberwachung. Mit dem Team von Microsoft Azure arbeitete das Studio an kurz- und langfristigen Lösungen. Technische Einzelheiten veröffentlichte es nicht.
An Anbieter von DDoS-Diensten sollten Unterlassungsaufforderungen gehen. Ubisoft erklärte außerdem, rechtliche Schritte gegen besonders auffällige Angreifer seien in Arbeit. Das war keine Mitteilung über ein Gerichtsurteil. Die Angaben beschreiben den Maßnahmenplan vom September, nicht dessen später gemessene Wirkung.

