Das c’t-Magazin hat am 14. Januar 2022 kostenlose Angebote zum spielerischen Lernen von Programmierung getestet. Der Vergleich richtet sich an Privatanwender, die ohne Kosten einsteigen wollen. Einige Plattformen bieten darüber hinaus kostenpflichtige Funktionen für Schulen und Unternehmen.
Drei Modelle für spielerisches Lernen
Die Untersuchung unterscheidet drei Ansätze. Bei der ersten Variante werden klassische Programmieraufgaben mit Punkten, Auszeichnungen, Levels und Ranglisten verbunden. Die zweite Variante verpackt Programmierkonzepte in eine erzählerische Umgebung, ohne den Code selbst zur Spielsteuerung zu machen.
Im dritten Modell steuert der geschriebene Code unmittelbar eine Spielfigur oder ein anderes Spielgeschehen. Fehler werden dadurch sichtbar in der Spielwelt. Solche Angebote richten sich teilweise an jüngere Lernende und werden auch im Schulunterricht eingesetzt. Andere Plattformen konzentrieren sich auf kurze Übungsaufgaben für Sprachen wie Python, JavaScript oder Ruby.
Freemium bleibt bei Lernplattformen üblich
Bei den getesteten Angeboten ist der Grundumfang meist kostenlos. Erweiterte Lernpfade, Auswertungen für Lehrkräfte und Unternehmenslizenzen gehören zu den kostenpflichtigen Funktionen. Für private Einsteiger reicht der freie Umfang laut der öffentlich zugänglichen Vorschau grundsätzlich aus.
Ein ähnlicher Ansatz für den Einstieg in Programmierung wurde zuvor beim Programmierenlernen mit Minecraft beschrieben. Die vollständige Vergleichstabelle des c’t-Tests ist bei heise+ verfügbar.

