PowerShell Core 6.1 bringt Windows-Module auf Linux und macOS

Microsoft hat am 13. September 2018 PowerShell Core 6.1 veröffentlicht. Die offizielle Ankündigung des PowerShell-Teams beschreibt die Version als zweite unterstützte Ausgabe der plattformübergreifenden Open-Source-Shell für Windows, Linux und macOS.

Die wichtigste Änderung ist die Kompatibilität mit mehr als 1.900 bereits vorhandenen Cmdlets aus Windows 10 und Windows Server 2019. PowerShell Core 6.1 basiert auf .NET Core 2.1 und enthält laut den offiziellen Release Notes außerdem Leistungsverbesserungen, experimentelle Feature-Schalter und aktualisierte Unterstützung für die genannten Betriebssysteme.

Windows-Module in plattformübergreifenden Automatisierungen

Die Windows-Modul-Kompatibilität erleichtert die Übernahme bestehender Skripte in gemischte Entwicklungsumgebungen. Build- und Testsysteme können damit dieselbe Shell für Windows- und Unix-basierte Arbeitsplätze verwenden, während Module schrittweise auf die plattformübergreifende Laufzeit angepasst werden.

Für technische Teams in der Spieleproduktion ist PowerShell Core vor allem bei Build-Skripten, automatisierten Tests und der Verwaltung von Werkzeugketten interessant. Der Schritt folgt auf die frühere Öffnung von PowerShell für Linux, geht aber über die damalige Verfügbarkeit hinaus, weil Microsoft nun die Kompatibilität zu vielen vorhandenen Windows-Modulen als zentrales Releaseziel nennt.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein