Microsoft hat den Statistics-Dienst von PlayFab am 3. März 2025 in die General Availability überführt. Der Dienst speichert numerische Daten über Spieler und Gruppen, aggregiert sie und stellt daraus Progressionsmechaniken über sämtliche Plattformen hinweg bereit. Die Ankündigung stammt von Braulio Alpizar Morales, Technical Program Manager für den Dienst. Seit September 2024 lief Statistics in der Public Preview, jetzt ist die finale Fassung erreicht.
Multi-Column, Versioning und Metadata
Drei Funktionsbereiche prägen die finale Version. Multi-Column-Statistiken definieren mehrere Dimensionen für gruppierte oder voneinander abhängige Werte, jede Spalte mit eigener Aggregationsmethode. Versioning setzt Statistiken periodisch zurück, ohne die zugrunde liegende Definition zu verwerfen. Vorherige Ergebnisse bleiben für die Anzeige erhalten, und so lassen sich wiederkehrende Inhalte oder saisonale Abschnitte abbilden, ohne dass jemand den Spielclient anpassen muss. Der dritte Bereich, Metadata, annotiert Statistik-Updates mit benutzerdefinierten Zusatzinformationen. Diese ordnen den jeweiligen Wert ein und taugen für detailliertere Darstellungen oder neue Spielmechaniken. Wer die Werkzeuge bei PlayFab bereits kennt, findet hier ein reiferes Fundament.
Transactional Updates und der Draht zu Ranglisten
Ergänzend nennt Microsoft die Funktion Transactional Updates, die weiterhin in der Preview steckt. Sie dedupliziert Statistik-Updates und greift dort, wo dieselbe Aktualisierung mehrfach verarbeitet wird, etwa bei der Übermittlung durch einen Game-Server oder beim Auswerten von Logs. Kombinieren lässt sich der Statistics-Dienst außerdem mit dem Leaderboards-Dienst, sodass jede Wertänderung sofort in eine Rangliste einfließt. Technisch sitzt das Ganze auf der Azure-basierten Cloud-Infrastruktur auf und wird über APIs und SDKs angesprochen. Bereitgestellt wird die Funktionalität plattformübergreifend.