Plaion gibt Label Deep Silver auf

Nach dem Erfolg von Dead Island 2 gibt es nun besorgniserregende Nachrichten aus dem deutschen Publisher und Distributor Plaion in Planegg bei München. Gemäß Informationen von Gamesindustry.biz plant das Unternehmen eine umfassende Restrukturierung, die auch einen Stellenabbau beinhalten soll.

Plaion wurde erst Anfang August 2022 gegründet und war zuvor als Koch Media bekannt. Seit 2018 gehört das Unternehmen zur schwedischen Embracer Group. Plaion vertreibt Produkte von verschiedenen Spiele-Herstellern wie Activision Blizzard, Focus Entertainment, Kalypso Media, Paradox und Sega im Einzelhandel. Gleichzeitig entwickelt und vermarktet es aber auch eigene Spiele wie Saints Row, Chorus, Metro, Let’s Sing, Painkiller und Kingdom Come Deliverance in eigenen Studios unter den Labels Deep Silver, Prime Matter und Ravenscourt.

Berichten zufolge sollen diese drei Vertriebsmarken in Zukunft eingestellt und unter der Marke Plaion zusammengeführt werden. Das Ziel ist es, weniger Spiele, dafür aber mit höherer Qualität zu produzieren. Plaion hat die bevorstehende Umstrukturierung bestätigt, betont jedoch, dass der Prozess mehrere Monate in Anspruch nehmen werde.

Der Mutterkonzern von Plaion, Embracer, ist neben Ubisoft und Nintendo einer der größten Arbeitgeber der deutschen Games-Branche. Zur Embracer-Gruppe gehören neben Plaion auch die deutschen Studios Black Forest Games (Destroy All Humans!), Grimlore Games (Spellforce), Piranha Bytes (Elex 2) und HandyGames (TownsMen).

Das Hamburger Studio Fishlabs von Plaion hat kürzlich die bisher höchste Förderung im Rahmen der Bundesförderung für Spiele erhalten. Das Bundeswirtschaftsministerium investiert 5,5 Millionen Euro in das kommende PC- und Konsolenspiel Chorus, das für 2026 geplant ist.

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