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PIX 2104.20: Agility-SDK-Support, Shader Model 6.6 und neue Occupancy Graphs

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PIX 2104.20: Agility-SDK-Support, Shader Model 6.6 und neue Occupancy Graphs
PIX 2104.20: Agility-SDK-Support, Shader Model 6.6 und neue Occupancy Graphs - Bild: PIX on Windows Dev Blog

Microsoft hat sein GPU- und Performance-Profiling-Werkzeug PIX on Windows in der Version 2104.20 am 20. April 2021 veröffentlicht. Das Release erscheint zeitgleich mit dem DirectX 12 Agility SDK und bringt vollständige Unterstützung für dessen Funktionen, dazu Shader Model 6.6 und eine komplett neu gebaute Darstellung der GPU-Occupancy.

Was die Agility-SDK-Anbindung und Shader Model 6.6 bringen

Mit dem Agility SDK koppelt Microsoft die D3D12-Laufzeit vom Update-Zyklus des Betriebssystems ab. Neue DirectX-12-Funktionen kommen jetzt als eigenständig verteilbare Komponente. PIX 2104.20 unterstützt diese Neuerungen vollständig und erlaubt GPU-Capture und Playback von Anwendungen, die das SDK auf den freigegebenen Windows-10-Versionen einsetzen.

Im Zentrum steht die Unterstützung für Shader Model 6.6. Damit greifen Shader direkt auf Descriptor-Heaps zu, ohne dass eine Root-Descriptor-Table nötig wird. PIX kann dabei nachvollziehen, welche Ressourcen dynamisch im Shader angesprochen wurden. Dazu kommen Diagnosen für weitere Funktionen des Shader Model 6.6, etwa 64-Bit-Integer-Operationen und eingeschränkte bitweise Gleitkomma-Atomics.

Occupancy Graphs neu gebaut, PDBs deutlich schlanker

Die alte Occupancy-Darstellung weicht neuen Graphen, die auf High-Frequency-Counter-Daten beruhen. Darunter ein Wave-Distribution-Graph, der die Zahl aktiver Waves zeigt, sowie zusätzliche Metriken, die offenlegen, welche Faktoren die GPU-Occupancy gerade begrenzen. Die neuen Occupancy Graphs gibt es zunächst für Hardware von NVIDIA und Intel. Weitere Hersteller sollen in einem späteren Release folgen.

Daneben führt das Release optimierte Slim PDBs ein. Die senken die Compile-Zeit um rund 30 Prozent und fallen im Schnitt 89 Prozent kleiner aus. Wer vollständiges Debugging braucht, kann weiterhin komplette PDB-Dateien erzeugen lassen. Auch das Anhängen von PIX an bereits laufende Prozesse für ein GPU-Capture wurde erweitert. Hinzu kommen Verbesserungen am Buffer-Viewer, ein CPU-Sampling-Profiler mit C++-Quellcodeansicht und Anpassungen an Migration und Metrik-Ansicht von Timing-Captures.

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