Phil Spencer hat am 29. April 2018 auf eine Diskussion über künftige Xbox-Spiele reagiert. In einem Beitrag auf X schrieb der damalige Xbox-Chef, Microsoft müsse stärker in Teams investieren, ihnen Raum für eigene Entscheidungen geben und mehr Zeit für tief ausgearbeitete Welten, Geschichten und Figuren einplanen.
Ausgangspunkt war die Forderung nach neuen Einzelspieler-Erlebnissen, die sich klar von den etablierten Mehrspieler-Serien unterscheiden. Als Beispiele für frühere Xbox-Produktionen wurden unter anderem ReCore, Quantum Break und Alan Wake genannt. Spencer bestätigte den Wunsch nach solchen Projekten, kündigte aber weder ein konkretes Spiel noch ein neues Studio an.
Investitionen statt schneller Ankündigungen
Die kurze Antwort enthielt keinen Zeitplan. Sie beschreibt stattdessen einen Produktionsansatz, bei dem Teams eigene Ideen entwickeln und langfristig an ihren Projekten arbeiten sollen. Für Microsoft war das relevant, weil das Xbox-Angebot zu diesem Zeitpunkt vor allem von etablierten Reihen wie Halo, Gears of War und Forza geprägt war.
Im Umfeld der E3 2018 wurden deshalb neue Projekte und mögliche Studioankündigungen erwartet. Der frühere Xbox-Titel Quantum Break steht dabei beispielhaft für die von Spencer angesprochenen erzählerischen Einzelspieler-Spiele. Eine konkrete Fortsetzung oder ein neuer Eintrag in dieser Reihe war mit seinem Beitrag nicht verbunden.
