Im Rahmen des Fan-Events X018 in Mexico City hat sich Phil Spencer, Head of Gaming bei Microsoft, gegenüber The Verge ausführlich zur Situation des Windows Store geäußert. Der Manager räumte bestehende Mängel bei der PC-Plattform offen ein und stellte klar, dass er künftig eine direktere Führungsrolle bei der Umgestaltung des Stores übernehmen wird, um die Plattform konsequent an den Bedürfnissen von Spielern auszurichten.
Kritik an Bedienung, Download-Stabilität und Tool-Kompatibilität
Auf Windows 10 stießen PC-Spieler beim Kauf und der Installation von Titeln wiederholt auf technische Hürden. Neben einer unübersichtlichen Shop-Oberfläche sorgten abgebrochene Downloads und fehlerhafte Berechtigungsstrukturen für Kritik in der Community. Hinzu kamen Einschränkungen bei der Zusammenarbeit mit externen Desktop-Werkzeugen wie Overlay- und Capture-Software, die auf etablierten Plattformen wie Steam oder GOG reibungslos funktionierten.
Da First-Party-Titel wie Forza Horizon 4 oder Sea of Thieves auf dem PC exklusiv über den integrierten Windows Store vertrieben werden, besitzt die Plattform eine zentrale strategische Bedeutung für Microsofts Play-Anywhere-Initiative. Bereits zur X018-Übertragung aus Mexiko hatte der Konzern sein Engagement für das plattformübergreifende Ökosystem bekräftigt. Mit der angekündigten Überarbeitung des Stores sowie der schrittweisen Weiterentwicklung des systemweiten Spielmodus will Microsoft das Zusammenspiel zwischen Windows und Xbox nachhaltig festigen.

