Microsoft hat die Xbox am 15. November 2001 in Nordamerika auf den Markt gebracht und ist damit ins Geschäft mit stationären Spielkonsolen eingestiegen. Die Konsole kostete 299 US-Dollar und lag zum Start an mehr als 15.000 Verkaufsstellen bereit. Verkauft wurde ab Mitternacht. Vor vielen Geschäften standen Käufer in der Schlange.
Zum Verkaufsstart gab es 19 Spiele. Microsoft kündigte an, dass bis zum Ende des Weihnachtsgeschäfts weitere 10 bis 15 Titel nachkommen sollten. Als wichtigste Starttitel nannte das Unternehmen Halo, NFL Fever 2002, Oddworld: Munch’s Oddysee, Project Gotham Racing und Dead or Alive 3. Bill Gates, damals Chairman von Microsoft, sagte zum Start, die Zukunft des Spielens beginne an diesem Tag mit der Xbox.
299 Dollar gegen PlayStation 2 und GameCube
Mit dem Preis von 299 US-Dollar lag die Xbox auf Höhe der PlayStation 2 von Sony und trat zugleich gegen Nintendos GameCube an, der wenige Tage später in Nordamerika folgte. Robbie Bach, zu dieser Zeit Chief Xbox Officer, nannte den Marktstart einen Schritt auf dem Weg zum Ziel, die Wahrnehmung von Videospielen zu verändern. Technisch setzte das Unternehmen auf eine PC-nahe Architektur. Das hob die Konsole von den Konkurrenten ab und gab Entwicklern vertraute Werkzeuge an die Hand.
Voller Handel, starke Nachfrage zum Auftakt
Der Einzelhandel meldete schon in den ersten Tagen eine hohe Nachfrage. Mehr als 15.000 Verkaufsstellen und ein breites Software-Angebot zum Start gaben dem Weihnachtsgeschäft die nötige Basis. Mit Halo hatte die Plattform von Anfang an ein Spiel im Programm, das später zur prägenden Marke des Xbox-Ökosystems wurde. Der Verkaufsstart in Nordamerika war der Auftakt, bevor die Konsole danach international folgte.