NZXT Internal USB Hub: Mehr Anschlüsse, aber keine höhere Bandbreite

Michael Barton hat am 27. Dezember 2017 einen Kurzbericht zum NZXT Internal USB Hub veröffentlicht. Anlass war ein PC mit nur einem internen USB-2.0-Header, an den mehrere Komponenten angeschlossen werden sollten. Der Autor bezeichnet den Beitrag ausdrücklich als Produkthinweis, nicht als umfassenden Test.

NZXT hatte das Modell bereits am 27. September 2016 mit drei internen USB-2.0-Anschlüssen und zwei USB-A-Buchsen vorgestellt. Es verbindet sich mit einem Header des Mainboards. Ein eigener Molex-Anschluss versorgt angeschlossene Geräte mit Strom; das magnetische Gehäuse lässt sich an geeigneten Metallflächen befestigen.

USB-Anbindung und Stromversorgung sind verschiedene Aufgaben

Der Hersteller nennt unter anderem Kraken-Kühlungen, GRID+-Lüftersteuerungen und HUE+-Beleuchtung als Einsatzbeispiele. Die USB-A-Buchsen liegen ebenfalls am intern montierten Modul. Es handelt sich also nicht um zwei zusätzliche Anschlüsse an der Gehäuseaußenseite.

Ein Hub erhöht die Zahl möglicher Verbindungen, nicht die Bandbreite der gemeinsamen USB-2.0-Anbindung. Die separate Stromversorgung ändert diesen Datenweg nicht. Für einen Entwicklungs- oder Gaming-PC ist daher vor allem relevant, welche internen Geräte einen Header benötigen und ob sich Modul und Kabel ohne Konflikte im Gehäuse unterbringen lassen.

Der Kurzbericht nennt ungefähr 30 MB/s als möglichen Gesamtdurchsatz. Ein dokumentierter Messaufbau fehlt jedoch. Die Zahl wird hier deshalb nicht als eigener Benchmark oder garantierte Übertragungsrate übernommen. Der Bericht ist auch keine Grundlage für eine allgemeine Empfehlung zu schnellen Massenspeichern.

Mit der magnetischen Headsethalterung NZXT Puck hatte der Hersteller bereits eine andere Lösung zur Aufbewahrung am Gehäuse angeboten. Beim USB-Hub kommt zur Befestigung die elektrische Verbindung hinzu: Ein aufgeräumter Einbau ersetzt weder die Prüfung passender Header noch die Kontrolle der Stromanschlüsse.

Historischer Stand: Gemeint ist die 2016 vorgestellte Ausführung mit Molex-Anschluss und zwei USB-A-Buchsen, nicht ein späterer Hub mit SATA-Stromversorgung. Die Meldung dokumentiert den Kurzbericht von 2017, kein aktuelles Kaufangebot. Das Titelbild ist eine offizielle Produktabbildung, keine eigene Testaufnahme.

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