Niantic Spatial hat weitere Stellen gestrichen. Game Developer berichtet am 27. Mai 2025 von fünf betroffenen Beschäftigten und beruft sich dabei auf eine kalifornische WARN-Meldung. Ein Unternehmenssprecher bestätigte dem Magazin zusätzliche Kürzungen infolge der Neuorganisation, nannte selbst aber nur eine kleine Zahl betroffener Stellen.
Bereits im April waren nach dem Bericht 68 Beschäftigte von Kürzungen betroffen. Beide Maßnahmen betreffen die bei Niantic verbliebene Organisation, die sich auf räumliche KI und Augmented-Reality-Technik ausrichtet. Daraus folgt keine entsprechende Entlassung bei den an Scopely abgegebenen Spieleentwicklern.
Spielegeschäft und räumliche KI werden getrennt
Im März hatte Niantic den Verkauf seiner Spielesparte an Scopely für 3,5 Milliarden US-Dollar angekündigt. Zum Paket gehören unter anderem Pokémon GO und die zugehörigen Entwicklungsteams. Die nun berichteten zusätzlichen Kürzungen ordnet Niantic Spatial der eigenen Umorganisation zu, nicht einer allgemeinen Einstellung dieser Spiele.
In seiner offiziellen Startmitteilung vom 29. Mai beschreibt Niantic Spatial den Aufbau eines Large Geospatial Model und einer Plattform für die räumliche Erfassung der realen Welt. Dazu zählen ein visuelles Positionierungssystem, 3D-Scanning und Entwickler-SDKs. Die Ausrichtung erklärt das neue Geschäftsfeld; konkrete einzelne Funktionen oder Teams, die von den zusätzlichen Stellenstreichungen betroffen sind, nennt die Mitteilung nicht.

