NativeScript Sidekick 1.0: iOS-Builds und Zertifikate ohne Mac

Progress hat am 7. November 2017 NativeScript Sidekick 1.0 für die plattformübergreifende App-Entwicklung veröffentlicht. Die Desktop-Oberfläche ergänzt die NativeScript-Kommandozeile und kann vorhandene Projekte öffnen. Die versionsbezogene Ankündigung nennt zusätzliche Vorlagen und Verbesserungen gegenüber der Vorschau.

Windows- und Linux-Nutzer können iOS-Zertifikate erstellen und verwalten sowie Apps auf iTunes Connect veröffentlichen, ohne selbst einen Mac einzusetzen. Sidekick bietet Cloud-Builds an. Das bedeutet nicht, dass Apples Build-Werkzeuge für lokale iOS-Builds entfallen.

Lokale Nutzung und Cloud-Dienste getrennt

Bei installierten lokalen SDKs bleibt Sidekick nach Herstellerangaben kostenlos. Für eine umfangreichere Nutzung der Cloud-Dienste kündigt Progress kostenpflichtige Abonnements an. Webpack-Unterstützung in Cloud-Builds und eine Erweiterung für Visual Studio 2017 waren noch geplant, nicht Bestandteil der angekündigten Version.

Die öffentliche Vorschau vom Juli beschreibt LiveSync und visuelles Debugging mit Chrome Developer Tools. Diese Funktionen waren somit keine erst mit 1.0 eingeführten Neuerungen. Die Oberfläche und die Kommandozeile lassen sich nebeneinander einsetzen.

Das zugrunde liegende NativeScript-Framework hatte mit Version 2.4 bereits Web Worker und Flexbox-Layout erhalten. Sidekick ergänzt diese Entwicklungsumgebung um eine Bedienoberfläche und Build-Dienste, ist aber keine neue Version der App-Laufzeit.

Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt den Stand vom November 2017. Die damaligen Cloud- und Preisangaben sind keine Zusage eines heute verfügbaren Dienstes.

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