GamesIndustry.biz hat am 16. Oktober 2019 Entwickler und Musikexperten zu den Folgen befristeter Musiklizenzen für den Spielevertrieb befragt. Der Originalbericht beschreibt Probleme bei Wiederveröffentlichungen und Remastern.
Chris Cooke von CMU unterscheidet Rechte an der Komposition und an der Aufnahme. Unterschiedliche Rechteinhaber und Länderzuständigkeiten können die Klärung zusätzlich erschweren.
Verträge mit begrenzter Laufzeit
Dylan Cuthbert bestätigte den Rückzug von PixelJunk Sidescroller nach Ablauf des Musikvertrags zwischen Sony und Alex Paterson. Music Supervisor Justin Andree beobachtete mehr Vereinbarungen mit unbegrenzter Laufzeit.
Musikanwalt Christian Castle empfiehlt eine Vertragsübersicht, die erlaubte Nutzungen und Laufzeiten nachvollziehbar hält. Eine solche Dokumentation ersetzt keine Rechteklärung.
Remedy hatte Alan Wake im Mai 2017 wegen auslaufender Musiklizenzen aus den Stores genommen. Der damalige Verkaufsstopp war ein konkretes Beispiel für die Folgen befristeter Nutzungsrechte.

