Mojang hat auf der MINECON Earth 2018 eine Scripting API für Minecraft angekündigt. Die Schnittstelle sollte später im Jahr verfügbar werden und es Entwicklern ermöglichen, eigene Skripte in Ressourcenpakete einzubetten.
Die Ankündigung stand im Zusammenhang mit einer Erweiterung des Add-Ons-Systems. Neue Entitäten sollten zusätzliche Figuren ermöglichen, Data-Driven Spawning sollte die Entstehung von Kreaturen steuern. Für eigene Effekte waren außerdem Animationen und Partikel vorgesehen.
Add-Ons erhalten mehr Kontrolle über Spielwelten
Bis dahin konnten Add-Ons vor allem vorhandene Kreaturen verändern. Mit neuen Entitäten und datengetriebenen Spawn-Regeln wollte Mojang den verfügbaren Gestaltungsspielraum vergrößern. Die Funktionen sollten zunächst in einer Minecraft-Beta ausprobiert werden.
Die Scripting API zielte auf Skripte, die innerhalb von Ressourcenpaketen genutzt werden. Damit entstand eine zusätzliche Ebene zwischen fertigen Inhalten und vollständig eigenständigen Mods. Mojang beschrieb die Kombination aus Add-Ons und Scripting API als Beginn einer offiziell unterstützten Modding-Richtung.
Der Ansatz knüpfte an frühere Werkzeuge wie MCreator an, verschob die Erweiterung aber näher an die vorgesehenen Spielsysteme. Für Entwickler und Modding-Teams war entscheidend, welche Funktionen die API tatsächlich freigibt und auf welchen Plattformen sie verfügbar wird.

