Sicherheitsforscher Michel Gaschet berichtet gegenüber ZDNet, er habe Microsoft seit 2017 insgesamt 280 übernehmbare Subdomains gemeldet. Das bezeichnet gemeldete Schwachstellen, nicht 280 nachgewiesene Übernahmen.
Als Ursache nennt er verwaiste DNS-Einträge, die auf aufgegebene Dienste zeigen. Auf mindestens vier Subdomains habe er Pokerwerbung beobachtet. Microsoft erklärte gegenüber dem Magazin, der gemeldete Werbespam sei eingedämmt worden.
Gaschets öffentliche Kritik stammt vom 18. Februar 2020. Ein nachgewiesener Diebstahl von Zugangsdaten geht aus dem Bericht nicht hervor.
Archivhinweis: Der Beitrag beschreibt den im Februar 2020 berichteten Vorfall, nicht den heutigen Sicherheitszustand der Domains.

