Apple hat am 27. Oktober das MacBook Pro 2016 mit neuer Touch Bar vorgestellt. Die berührungsempfindliche Leiste ersetzt bei zwei Modellreihen die Funktionstasten und zeigt anwendungsabhängige Bedienelemente. Touch ID sitzt im Einschaltknopf. Das Hauptdisplay wird dadurch nicht zum Touchscreen.
Drei Einstiegskonfigurationen für Deutschland
Die deutschen Einführungspreise einschließlich Mehrwertsteuer unterscheiden zwischen dem 13-Zoll-Einstiegsgerät ohne Touch Bar und den höher ausgestatteten Modellen. Alle drei Basiskonfigurationen enthalten eine SSD mit 256 GB.
| Basismodell | Arbeitsspeicher / SSD | Deutscher Startpreis |
|---|---|---|
| 13 Zoll ohne Touch Bar | 8 GB / 256 GB | 1.699 Euro |
| 13 Zoll mit Touch Bar | 8 GB / 256 GB | 1.999 Euro |
| 15 Zoll mit Touch Bar | 16 GB / 256 GB | 2.699 Euro |
Das Modell ohne Touch Bar wird laut Apple bereits ausgeliefert. Für die beiden Touch-Bar-Reihen nennt der Hersteller zwei bis drei Wochen. Die Preise beziehen sich auf die Vorstellung im Oktober 2016, nicht auf spätere Händlerangebote.
15-Zoll-Modell mit Radeon Pro und vier Thunderbolt-Ports
Die technischen Daten des 15-Zoll-Modells nennen einen vierkernigen Intel Core i7, Radeon-Pro-Grafik und vier Thunderbolt-3-Anschlüsse im USB-C-Format. Sie unterstützen auch Laden, DisplayPort und USB 3.1 Gen 2. Für HDMI oder ältere Thunderbolt-Geräte sind passende, separat erhältliche Adapter vorgesehen. Das ist bei vorhandenen Monitoren und Produktionsgeräten zusätzlich einzuplanen.
Auch das kurz zuvor in Europa gestartete Razer Blade Stealth nutzt Thunderbolt 3. Die gleiche Anschlussbezeichnung macht die Rechner aber nicht gleich ausgestattet: Razer setzt im Notebook auf integrierte Grafik und bietet ein externes Grafikgehäuse separat an; Apple integriert beim 15-Zoll-MacBook eine dedizierte GPU.

