Lootboxen: US-Senator Hawley kündigt Verbotsvorstoß an

US-Senator Josh Hawley hat am 8. Mai 2019 einen Gesetzesvorstoß gegen Lootboxen und Pay-to-Win-Monetarisierung angekündigt. Seine Mitteilung richtet sich gegen Kaufmechaniken, die Kinder aus seiner Sicht zu wiederholten Ausgaben verleiten.

Hawley fordert Beschränkungen sowohl für Kinderspiele als auch für Spiele mit erwachsener Zielgruppe, die von Kindern genutzt werden. Als problematisch beschreibt er bezahlte Wettbewerbsvorteile und künstliche Schwierigkeitsspitzen, die Käufe von Verbesserungen fördern sollen.

Ankündigung ist noch kein geltendes Verbot

Lootboxen beschreibt die Mitteilung als bezahlte Zufallsbelohnungen. Hawleys Bewertung solcher Mechaniken ist eine politische Position, keine gerichtliche Feststellung. Die Ankündigung belegt weder ein beschlossenes Gesetz noch ein bereits wirksames Verbot.

Bereits im November 2018 hatte die IGDA eine Selbstverpflichtung bei Lootboxen gefordert, darunter Schutz vor Kindervermarktung und offengelegte Gewinnwahrscheinlichkeiten. Hawley setzt dagegen auf gesetzliche Beschränkungen.

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