LLVM entfernt GNU Autoconf aus dem Entwicklungszweig

Das LLVM-Projekt hat die Unterstützung für GNU Autoconf aus dem Entwicklungszweig entfernt. Der offizielle Commit vom 26. Januar 2016 beschreibt die Änderung als Vorbereitung für das vollständige Ende der Autoconf-Unterstützung.

LLVM pflegte zu diesem Zeitpunkt sowohl CMake als auch Autoconf für den Build des Projekts. Mit der Entfernung aus dem Hauptentwicklungszweig fällt eine zweite, ältere Build-Schiene weg. Die LLVM-Dokumentation beschreibt die Compiler- und Toolchain-Projekte, die von dieser Build-Infrastruktur abhängen.

CMake bleibt die zentrale Build-Schiene

Der Commit nennt CMake und Autoconf ausdrücklich als die bisher parallel gepflegten Werkzeuge. Die Änderung konzentriert die Pflege damit auf die modernere Konfiguration und reduziert den Aufwand für Änderungen am Compilerprojekt. Für Entwicklerteams ist das vor allem bei eigenen Build-Skripten relevant, die noch auf Autoconf-Dateien zugreifen.

LLVM bildet eine Grundlage für zahlreiche C- und C++-Werkzeuge. Auch in der Spieleentwicklung und bei Middleware-Projekten gehören Compiler, Linker und reproduzierbare Builds zur täglichen Werkzeugkette. Ein älterer Beitrag zu LLVM und Clang beschreibt bereits die Windows- und C++-Seite des Projekts.

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