TT Games setzt bei Lizenzspielen auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Rechteinhabern. Das erklärte Strategiedirektor Jonathan Smith in einem Fachbeitrag von Anna Knight bei GamesIndustry.biz vom 16. September 2019. Die Autorin vertrat Brand Licensing Europe.
Smith betonte fundierte Kenntnis der Figuren und ihrer Welten. Ein Spiel könne das Erlebnis eines Buches oder Films nicht einfach kopieren. Verbindungen zur Vorlage müssten glaubwürdig bleiben, während das Medium eigene Möglichkeiten nutze.
Freigaben dürfen die Entwicklung nicht ausbremsen
Anil Mistry von Endemol Shine forderte kreative Freiheit und schnelle Freigaben. Entwickler müssten zugleich zuverlässig kommunizieren und Zusagen einhalten. Markenbindung allein reiche nicht: Spielmechanik und Funktionalität müssten auch außerhalb der bestehenden Fangemeinde überzeugen.
Smith bewertete neue Zielgruppen vorsichtiger: Dafür brauche es Verständnis für bestehende Fans und mögliche neue Bindungen, kein festes Schema.
Mehrere Lizenzwelten hatte TT Games bereits in LEGO Dimensions zusammengeführt. Diese Ansätze bieten keine Garantie für wirtschaftlichen Erfolg.

