Lakka 2.0: Retro-Gaming-Distribution unterstützt mehr Hardware

Die Retro-Gaming-Distribution Lakka 2.0 ist am 28. April 2017 erschienen. Das Projekt wechselte von OpenELEC auf LibreELEC und aktualisierte die enthaltenen Pakete. Als Grundlage dient RetroArch 1.5.0.

Lakka bündelt eine Linux-basierte Oberfläche mit Libretro-Emulatoren für kleine Rechner und ausgewählte TV-Boxen. Die neue Version erhielt einen eigenen Server für Downloads und Aktualisierungen. Fast alle verfügbaren Libretro-Cores wurden für jedes Lakka-Image aktiviert, damit unterschiedliche Systeme leichter dieselben Netplay-Räume nutzen können.

Neue Hardware und weitere Libretro-Cores

Lakka 2.0 unterstützt zusätzlich den Raspberry Pi Zero W, Odroid C2, mehrere WeTek-Geräte sowie S802- und S905-TV-Boxen. Bei den Cores kamen unter anderem EasyRPG für RPG-Maker-2000- und RPG-Maker-2003-Spiele, UAE4ARM für Amiga-Systeme, VICE für den Commodore 64 und XRick für Rick Dangerous hinzu. Die Auswahl richtet sich damit sowohl an klassische Konsolen als auch an Heimcomputer.

Netplay und Xbox-One-S-Controller

RetroArch 1.5.0 vereinfachte die Netplay-Verwaltung direkt aus dem Menü. Die Eingabeprofile wurden ebenfalls überarbeitet. In der offiziellen Änderungsliste nennt Lakka unter anderem den Xbox One S-Controller, den Wii-U-GameCube-Adapter, den OUYA-Controller und den NVIDIA Shield Controller. Lakka 2.0 ist damit eine technische Plattform für Retro-Spiele auf kompatibler Hardware, nicht eine Xbox-Version der Distribution.

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