Ken Levine hält die Entwicklung von Judas für anspruchsvoller als die Arbeit an seinen früheren Spielen. Im Interview mit GamesIndustry.biz vom 31. Dezember 2024 begründet der Gründer von Ghost Story Games den höheren Aufwand mit der verzweigten Struktur und den Reaktionen der Figuren auf Entscheidungen der Spielenden.
Levine beschreibt die BioShock-Spiele im Gespräch als weitgehend lineare Erfahrungen mit festgelegten Auslösepunkten. Bei Judas sollen Figuren und Handlung stärker auf eine längere Kette von Aktionen reagieren. Das betrifft auch Dialoge, in denen Charaktere frühere Entscheidungen berücksichtigen.
Verzweigte Dialoge als Entwicklungsaufgabe
Der Unterschied liegt damit nicht nur in der Anzahl möglicher Wege. Das Team muss Zustände über längere Spielabschnitte speichern und sicherstellen, dass die Reaktionen der Figuren zu den zuvor getroffenen Entscheidungen passen. Die Aussagen beschreiben eine konkrete Design- und Produktionsaufgabe, nennen aber keine zusätzlichen technischen Details zur verwendeten Engine.
Judas entsteht bei Ghost Story Games und ist für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S angekündigt. Zur BioShock-Reihe war zuvor ein nicht bestätigter Screenshot zu BioShock 4 aufgetaucht.

