Intel hat am 29. August 2017 die Xeon-W-Prozessorfamilie für professionelle Workstations vorgestellt. Im Newsroom-Dokument von Intel nennt der Hersteller Modelle mit vier bis 18 Kernen und bis zu 36 Threads. Die Baureihe ergänzt die damals ebenfalls vorgestellten Xeon-Scalable-Prozessoren um eine Plattform für Ein-Sockel-Workstations.
Die Xeon-W-Modelle unterstützen ECC-Speicher und bis zu 512 GByte Arbeitsspeicher. Beim Spitzenmodell Xeon W-2195 nennt Intel eine Turbo-Taktfrequenz von bis zu 4,3 GHz, bei den kleineren Varianten reicht die Angabe bis 4,5 GHz. Die Intel-ARK-Übersicht der Xeon-W-Serie führt die einzelnen Modelle und technischen Daten auf.
Workstations für 3D, VR und technische Teams
Intel verknüpfte die Vorstellung mit professioneller Konstruktion, Modellierung, künstlicher Intelligenz, Datenanalyse und der Erstellung von VR-Inhalten. Gerade beim Rendern und bei großen Entwicklungsprojekten zählt neben der Spitzenleistung auch die verfügbare Speicherkapazität. Für Spieleentwicklung, 3D-Assets und Qualitätssicherung kann eine solche Workstation mehrere aufwendige Werkzeuge parallel ausführen.
Ein früherer Bericht zu Fujitsu-Workstations hatte bereits Xeon-Prozessoren und professionelle Grafikbeschleuniger für Visualisierung und Entwicklungsarbeitsplätze beschrieben. Die Xeon-W-Serie zielte auf dieselbe Geräteklasse, bot aber eine neue Prozessorgeneration für Ein-Sockel-Systeme.

