Intel stellte am 2. April 2015 die SSD 750 Series für Client-PCs und Workstations vor. Das Laufwerk nutzte PCI Express 3.0 mit vier Lanes und das damals neue Speicherprotokoll NVMe statt AHCI.
NVMe ersetzt AHCI im Consumer-Segment
Die SSD 750 war als Steckkarte für einen freien PCIe-3.0-Slot sowie als 2,5-Zoll-Laufwerk erhältlich. Intel gab gegenüber SATA-SSDs eine mehr als viermal höhere Leistung an. Für den Betrieb musste das System die passende PCIe-Anbindung und NVMe-Unterstützung bereitstellen.
NVMe war auf kurze Zugriffszeiten und parallele Warteschlangen ausgelegt. Das machte die SSD 750 besonders für Workstations interessant, in denen große Projektdateien, Build-Artefakte oder Testdaten verarbeitet werden. Auch Spieleinstallationen und Medienprojekte konnten von der hohen Speicherleistung profitieren.
Speicher für Entwickler und Content-Produktion
Intel positionierte die SSD 750 neben klassischen Client-Laufwerken auch für professionelle Systeme. In Entwicklungs- und QA-Arbeitsplätzen verkürzen schnelle Speicherzugriffe Wartezeiten beim Kopieren großer Datenmengen, beim Erzeugen von Builds und beim Wechsel zwischen Testversionen. Die Plattform blieb dabei auf PCIe-3.0-Steckplätze mit vier Lanes angewiesen.
