Intel Optane SSD 800P: 3D XPoint mit 58 und 118 GB im M.2-Format

Intel hat am 8. März 2018 die Optane SSD 800P für Desktop-PCs und mobile Rechner vorgestellt. Sie verwendet 3D XPoint und ergänzt die 2017 angekündigte Optane SSD 900P. Die 800P ist ein eigenständiges Laufwerk und nicht mit dem Optane-Memory-Cache für langsamere Datenträger gleichzusetzen.

Kleine Kapazitäten und zufällige Zugriffe

EigenschaftHistorische Herstellerangabe
Kapazität58 oder 118 GB
Format und AnschlussM.2 2280, PCIe 3.0 x2, NVMe
Sequenzielles Lesen / SchreibenBis zu 1.450 / 640 MB/s
4-KB-Zufallszugriffe, Queue-Tiefe 4Bis zu 250.000 / 140.000 Lese-/Schreib-IOPS
Schreibausdauer und Garantie200 GB pro Tag, fünf Jahre
Angaben aus Intels Produktbrief von 2018, keine Messwerte der Redaktion.

Intel positioniert die 800P als Systemlaufwerk, zweites Laufwerk oder Bestandteil eines RAID-Verbunds. Der offizielle Produktbrief nennt außerdem Auslagerungsdateien und Logging als Spezialaufgaben. Der technische Schwerpunkt liegt auf zufälligen Zugriffen bei kleinen Warteschlangen, nicht allein auf der sequenziellen Transferrate.

Leistungswerte wurden vor Sicherheitsupdates gemessen

Die Leistungsangaben stammen aus Intel-Tests mit Core i7-7700K, Z270-Plattform und CentOS 7.1. Hyper-Threading und C-States waren deaktiviert. Intel weist ausdrücklich darauf hin, dass die Messungen vor den Software- und Firmwareupdates gegen Spectre und Meltdown stattfanden. Die Werte sind deshalb kein allgemeines Leistungsversprechen für aktualisierte Systeme.

Für Entwicklungs- und Testrechner ist die Kapazität eine separate Planungsfrage: Kurze Zugriffszeiten ersetzen keinen Platz für große Projektdateien. Ob das Laufwerk einen konkreten Arbeitsablauf beschleunigt, erfordert Messungen mit den tatsächlich verwendeten Anwendungen. Ein solcher Test liegt diesem Beitrag nicht zugrunde.

Archivhinweis: Die Meldung dokumentiert die Vorstellung vom März 2018. Sie enthält keine Aussage zur heutigen Lieferbarkeit oder eine aktuelle Kaufempfehlung.

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