Intel hat am 31. Dezember 2017 den Grafiktreiber 15.60.1.1.4901 für integrierte Grafikeinheiten veröffentlicht. Die Version verspricht Leistungsverbesserungen in Spielen mit Direct3D 11 sowie bei Direct3D 12 und Vulkan, wenn Multisampling-Kantenglättung eingesetzt wird.
Der Treiber unterstützt die integrierten Grafikeinheiten der sechsten, siebten und achten Core-Generation sowie die Iris-Pro- und Iris-Plus-Varianten dieser Plattformen. Unter Windows Update wird die Fassung als 23.20.16.4901 geführt. Die offiziellen Release Notes von Intel dokumentieren die unterstützten Prozessoren und die Änderungen im Detail.
Shader-Caching für Direct3D 11
Für Direct3D-11-Spiele nennt Intel Shader-Caching, kürzere Ladezeiten und eine bessere Spielbarkeit. Als Beispiele führt der Hersteller unter anderem Battlefield 1, F1 2016, Mass Effect Andromeda, Need for Speed Payback, Rise of the Tomb Raider und Star Wars Battlefront 2 an. Die CPU-Auslastung unter Direct3D 11 wurde ebenfalls angepasst.
Eine weitere Änderung betrifft MSAA unter Direct3D 12 und Vulkan. Intel spricht hier von einer deutlichen Leistungssteigerung, wobei die Wirkung vom Spiel, der Auflösung und der verwendeten integrierten Grafikeinheit abhängt. Genannt werden FIFA 18 unter Direct3D 12 und The Talos Principle unter Vulkan.
Zusätzlich verbessert Intel die Wiedergabe von H.265-Videos auf Prozessoren der siebten Generation und nennt Anpassungen am Media SDK für die Quick-Sync-Kodierung. Der frühere Intel-Beitrag zur achten Core-Generation behandelte bereits die Desktop-Prozessoren derselben Zeit. Der neue Treiber ergänzte diese Plattformen um Optimierungen für Spiele und Medienverarbeitung.

