Nach den Entlassungen bei Xbox kursierten Berichte, id Software sei stark verkleinert worden und die Arbeit an der idTech-Engine stehe vor dem Aus. Hugo Martin, Co-Studioleiter des Doom-Entwicklers, widerspricht dieser Darstellung in einem Slayers-Club-Livestream.
„Es gab Berichte, wir seien komplett zurechtgestutzt und ausgehöhlt worden und hätten nur noch 50 Leute, und das stimmt nicht“, sagte Martin. Das Studio sei so groß wie zur Zeit der Entwicklung von DOOM (2016), außerdem sei idTech „sehr lebendig und wohlauf“. Zahlen zur aktuellen Belegschaft nannte er nicht.
idTech wird über mehrere Teams weiterentwickelt
Martin verwies darauf, dass idTech-Ingenieure in Frankfurt und bei MachineGames mit dem Team zusammenarbeiten. Die Engine und das Doom-Team seien damit weiterhin aktiv. Weitere Informationen zu den laufenden Projekten will id Software veröffentlichen, sobald sie dafür freigegeben sind.
Der ältere Rückblick auf 35 Jahre id Software zeigt die Bedeutung des Studios für Doom, Quake und die technische Entwicklung von idTech. Zu einem neuen Doom-Projekt oder einem Zeitplan machte Martin keine Angaben.
