GitHub verbessert Code-Reviews mit Dateifiltern und Review-Zeitlinie

GitHub hat am 16. März 2016 mehrere Änderungen an seinen Werkzeugen für Code-Reviews vorgestellt. Die Funktionen richten sich vor allem an Teams, die große Pull Requests gemeinsam prüfen und den bisherigen Stand einer Review schnell wiederfinden müssen.

In einer neuen Dateiliste können Prüfer nach Dateiendungen oder einzelnen Dateinamen filtern. Ein Teammitglied kann sich damit etwa auf Ruby-Dateien konzentrieren, während Änderungen an HTML- oder CSS-Dateien ausgeblendet bleiben. GitHub ergänzt außerdem eine Commit-Liste mit Seitennavigation und Tastenkürzeln für Reviews, die Commit für Commit arbeiten.

Mehr Kontext für Kommentare

Kommentare zu einzelnen Codezeilen sollen auch dann im Zusammenhang mit ihren Diffs sichtbar bleiben, wenn spätere Änderungen die betreffende Zeile überholt haben. Eine Zeitlinie kennzeichnet neue Änderungen seit dem letzten Review. Dadurch können Teams gezielt an der Stelle weiterarbeiten, an der sie eine Pull-Request-Prüfung unterbrochen haben.

Die Erweiterungen ergänzen Funktionen, die GitHub bereits für große Entwicklungsprojekte bereitstellt. Dazu gehört etwa GitHub Git Large File Storage, das große Binärdateien aus der normalen Versionshistorie auslagert. Die aktuelle Dokumentation zu Pull-Request-Reviews beschreibt den heute verfügbaren Funktionsumfang.

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