Das Open-Source-Projekt Git Large File Storage 2.5 ist am 26. Juli 2018 erschienen. Die Version ergänzt drei Migrationsmodi und verbessert den Umgang mit großen Dateien, die nicht direkt in einem normalen Git-Repository gespeichert werden.
Git LFS legt anstelle der eigentlichen Binärdatei einen kleinen Verweis im Repository ab und hält den Inhalt in einem separaten LFS-Speicher. Das ist für Spieleprojekte relevant, weil Audio, Texturen, Videos und andere Produktionsdaten schnell sehr groß werden und bei jedem vollständigen Repository-Transfer unnötige Datenmengen verursachen können.
Neue Modi für den Wechsel zu Git LFS
Die Version 2.5 erweitert die Befehle für Migration und Export. Teams können damit bestehende Historien gezielter umstellen und LFS-Inhalte für weitere Verarbeitungsschritte ausgeben. Die Release Notes nennen außerdem Verbesserungen an den Bedienabläufen und mehrere Fehlerkorrekturen.
Für Studios und technische Teams ist die Trennung zwischen Quelltext und großen Produktionsdateien vor allem bei Builds und Versionswechseln wichtig. Ein früherer Bericht zu Git LFS 1.0 hatte bereits die Bedeutung großer Dateien und zusätzlicher Zugriffssicherung in Entwicklungsprojekten beschrieben.

