Rund um Microsofts kommende Konsolengeneration unter dem Codenamen Project Scarlett kursieren neue Spekulationen über eine Annäherung an Virtual-Reality-Hardware. Laut einem Bericht des Magazins InsideXbox gibt es Hinweise darauf, dass die neue Plattform mit dem kabelgebundenen PC-Headset Oculus Rift S kompatibel sein könnte. Eine offizielle Bestätigung seitens Microsoft oder Facebook Technologies liegt bislang nicht vor.
Kooperation statt eigener Headset-Entwicklung
Für Microsoft wäre die Öffnung gegenüber bestehenden PC-Brillen ein pragmatischer Schritt. Statt hohe Entwicklungskosten in ein eigenes Konsolen-Headset zu investieren, könnte das Unternehmen auf etablierte Peripheriegeräte zurückgreifen. Die Oculus Rift S setzt auf integriertes Inside-Out-Tracking mit fünf Kameras, wodurch externe Sensoren überflüssig werden. In Kombination mit der angekündigten Rechenleistung der Zen-2- und Navi-Architektur böte die Plattform die erforderliche Hardwarebasis für anspruchsvolle VR-Anwendungen.
Bislang hatte sich die Xbox-Führung bei Virtual Reality im Wohnzimmer zurückhaltend gezeigt. Eine optionale Anbindung ausgewählter PC-Headsets über USB und DisplayPort könnte Entwicklern jedoch ermöglichen, bestehende PC-VR-Titel ohne aufwendige Portierungsanpassungen auf der Konsole bereitzustellen.

