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GDC 2025: DirectX Raytracing 1.2 bringt Opacity Micromaps und Shader Execution Reordering

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GDC 2025: DirectX Raytracing 1.2 bringt Opacity Micromaps und Shader Execution Reordering
GDC 2025: DirectX Raytracing 1.2 bringt Opacity Micromaps und Shader Execution Reordering - Bild: https://devblogs.microsoft.com/directx/announcing-directx-raytracing-1-2-pix-neural-rendering-and-more-at-gdc-2025/

Auf der GDC 2025 hat Microsoft am 20. März 2025 DirectX Raytracing 1.2 vorgestellt. Die erweiterte Raytracing-API bringt zwei neue Funktionen, die die Echtzeit-Strahlenverfolgung effizienter machen sollen: Opacity Micromaps und Shader Execution Reordering. Beide setzen an bekannten Engpässen moderner Path-Tracing-Pipelines an, von alpha-getesteter Geometrie bis zur Divergenz bei der Shader-Ausführung auf der GPU.

Opacity Micromaps (OMM) kümmern sich um Geometrie mit Alpha-Testing, also etwa Laub, Zäune oder Partikel. Sie senken die Zahl der nötigen Shader-Aufrufe, und Microsoft nennt dafür bei Path-Tracing-Titeln eine Leistungssteigerung von bis zu 2,3x. Shader Execution Reordering (SER) ordnet die Shader-Ausführung neu, damit die Divergenz auf der GPU sinkt. In bestimmten Szenarien stellt Microsoft hier bis zu doppelte Geschwindigkeit in Aussicht. Als Demonstrationsbeispiel diente unter anderem Remedys „Alan Wake II“. Wer tiefer in die Materie einsteigen will, findet weitere Hintergründe in unserer Berichterstattung zu DirectX und RTX auf der GDC.

Neural Rendering über Cooperative Vectors

Neben DXR 1.2 zeigte Microsoft mit Cooperative Vectors ein Feature des Shader Model 6.9. Es beschleunigt Vektor- und Matrixoperationen in Shadern per Hardware und bringt damit Verfahren des Neural Rendering näher an die Echtzeit-Pipeline. Intel berichtete in eigenen Tests von einer rund zehnfach schnelleren Inferenzleistung, wenn Cooperative Vectors für die neuronale Texturkompression zum Einsatz kommen. NVIDIA kündigte zudem an, sein Neural-Shading-SDK für DirectX und Cooperative Vectors zu öffnen. Als Hardwarepartner für die neuen Funktionen führte Microsoft NVIDIA, AMD, Intel und Qualcomm an.

Neue PIX-Werkzeuge und der Zeitplan

Parallel dazu kündigte Microsoft Aktualisierungen für das Performance-Werkzeug PIX an. Dazu gehört eine neue PIX-API für den programmatischen Zugriff per C++, C# und Python, die im April 2025 in eine private Preview gehen sollte. Hinzu kommen eigene Visualisierer für Buffer, Meshes und Texturen sowie ein modernisierter Layout-Editor im Stil von Visual Studio. Eine Vorschauversion des Agility SDK mit DirectX Raytracing 1.2 stellte Microsoft für Ende April 2025 in Aussicht. Alle technischen Details stehen im DirectX Developer Blog.

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